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Finanzlexikon

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L
Länderfonds
Laufzeit
Laufzeitfonds
Leistungsbilanz
Leitzinsen
Leverage
Leverage-Effekt
LIBOR
Lieferung
LIF
Liquidität
London International Financial Futures Exchange (LIFFE)
Long
Longposition
Long-Spread
LSF

Länderfonds

Fonds, die ausschließlich in Aktien eines bestimmten Landes investieren.

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Laufzeit

Am Terminmarkt die Zeitspanne bis zum Verfall des Finanzinstruments.

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Laufzeitfonds

Fonds, die von vornherein lediglich eine begrenzte Laufzeit haben.

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Leistungsbilanz

Die Leistungsbilanz gibt Aufschluß über die wirtschaftlichen Aktivitäten zwischen Inländern und Ausländern. Die Leistungsbilanz beinhaltet: Handelsbilanz (Warenexporte bzw. Warenimporte), die Dienstleistungsbilanz (Dienstleistungsexporte bzw. -Importe) und die Schenkungsbilanz (empfangene Übertragungen, geleistete Übertragungen). Ein Leistungsbilanzdefizit (z.B. seit Jahren in den USA) bedeutet, daß die Waren- bzw. Dienstleistungsimporte die Exporte übersteigen. Trifft der umgekehrte Fall zu (z.B. Deutschland) spricht man von einem Leistungsbilanzüberschuß.

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Leitzinsen

Zinssätze, zu denen Kreditinstitute bei der Zentralbank kurzfristig Geld parken oder sich Geld leihen können. Die Leitzinsen sind ein wichtiges Steuerungsinstrument der Zentralbank, um die Kreditversorgung einer Volkswirtschaft zu regulieren. Wichtige Leitzinsen sind in Europa: der Diskontsatz, der Lombardsatz und der Zinssatz für Wertpapierpensionsgeschäfte (heißt in den USA Fed-Fund-Rate.

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Leverage

Bezeichnung für den Theoretischen Hebel. Siehe: Hebel

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Leverage-Effekt

Bei Derivaten: Hebelwirkung, durch die man mit relativ geringen Geldsummen (Sicherheitsleistung, Margin) relativ große Gewinne erzielen kann. Demgegenüber steht jedoch ein großes, zum Teil unbegrenztes Verlustrisiko.

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LIBOR

Abkürzung für "London Interbank Offered Rate"

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Lieferung

Bei Futures-Positionen, die nicht vorzeitig geschlossen wurden, spricht man bei der Erfüllung des Termingeschäfts am Ende der Laufzeit von Lieferung. Hierbei kann die Lieferung auch in Form eines Barausgleichs (Cash-Settlement) stattfinden (z.B. Index-Future).

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LIF

Siehe: Hebelzertifikate.

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Liquidität

1.Liquidität (Barreserve) bezeichnet die Fähigkeit eines Unternehmens zur fristgerechten Erfüllung der Zahlungsverpflichtungen. 2. An der Börse spricht man von einem liquiden Markt, wenn eine sehr große Anzahl von Marktteilnehmern bereit ist, zu kaufen bzw. zu verkaufen. Wenn ein liquider Markt vorherrscht, ist es möglich Position, schnell zu erwerben und auch schnell zu veräußern.

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London International Financial Futures Exchange (LIFFE)

Wichtigste Terminbörse Europas mit Sitz in London.

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Long

Man spricht von einer Longposition (z.B. bei Optionen), wenn der Anleger auf steigende Kurse spekuliert und diese leer kauft, um mit zukünftigen Preissteigerungen des Basiswertes Gewinne zu erzielen Gegenstück: Short.

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Longposition

Siehe: Long

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Long-Spread

Ein Spread bezeichnet die Anlagestrategie, bei der eine Option ge- und verkauft wird. Ein Long Spread liegt vor, wenn der Optionskauf teurer ist als der Optionsverkauf, für den Spread also eine Nettoprämie bezahlt werden muß. Gründe für den unterschiedlichen Preis können z.B. in unterschiedlichen Basispreisen begründet sein.

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LSF

Siehe: Hebelzertifikate.

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