PORATH CONSULT Investments

Finanzlexikon

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O
Obligation
Offene Fonds
Offenmarktpolitik
Operatives Ergebnis
Opportunitätskosten
Option
Optionskontrakt
Optionsprämie
Optionspreis
Optionsrecht
Optionsschein

Obligation

Andere Bezeichnung für "Schuldverschreibung"

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Offene Fonds

Fonds, von denen unbegrenzt Anteile ausgegeben und die in der Regel börsentäglich auch wieder zurückgenommen werden. In den USA heißen Offene Fonds "Open End Funds" oder "Mutual Funds"

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Offenmarktpolitik

Die Offenmarktpolitik erlaubt der Zentralbank, Wertpapiere am offenen Markt (daher der Name) zu handeln. Diese Transaktionen dienen der Zentralbank als Steuerungsinstrument, mit dessen Hilfe der Geld-/ Kapitalmarkt beeinflußt werden kann.

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Operatives Ergebnis

Als operatives Ergebnis bezeichnet man das aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit eines Unternehmens erzielte Ergebnis.

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Opportunitätskosten

Opportunitätskosten bezeichnen die Differenz zwischen der höheren Rendite einer nicht getätigten Investmentgelegenheit, die alternativ zu dem getätigten Investment hätte durchgeführt werden können und nicht berücksichtigt worden ist, und der niedrigeren Rendite des tatsächlich realisierten Projektes.

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Option

Eine Option ist eine vertragliche Vereinbarung zweier Parteien, die dem Käufer der Option (buyer) das Recht - nicht aber die Verpflichtung - gewährt, eine bestimmte Menge des Basiswerts (Underlying) innerhalb eines Zeitraums (american option) bzw. an einem (european option) zukünftigen Zeitpunkt (expiration date) zu einem vorab bestimmten Preis (strike price) zu kaufen (call) oder zu verkaufen (put). Für das in einer Option verbriefte Recht zahlt der Käufer dem Stillhalter der Option (Verkäufer) die Optionsprämie (options premium), die gleichzeitig den Wert der Option darstellt. Der Käufer nimmt eine "long" Position, der Verkäufer eine "short" Position ein. Hieraus ergeben sich dann zwangsläufig die vier Optionsgrundpositionen (Long Call, Long Put, Short Call, Short Put) mit den damit verbundenen Erwartungen. Ein Optionsgeschäft kommt zustande, wenn Käufer und Verkäufer unterschiedliche Erwartungen bezüglich der Kursentwicklung des zugrundeliegenden Basiswerts haben. Der Käufer einer Verkaufsposition (Long Put) erwartet sinkende Kurse. Dabei kann er zwei verschiedene Ziele verfolgen. Entweder er möchte, wenn er den Basiswert selber besitzt, diesen gegen sinkende Kurse unterhalb des Optionspreises (minus Gebühren und anteilige Optionsprämie) absichern (hedgen) oder er nimmt eine "nackte Position" ein. Das heißt, er besitzt den Basiswert nicht und spekuliert auf fallende Kurse. Anschließend kann er sich, wenn der Kurs tatsächlich gefallen ist, den Basiswert an der Börse oder im Freiverkehrsmarkt - falls möglich - zum jetzt niedrigeren Kurs beschaffen und von seinem Optionsrecht, das auf einen höheren Verkaufskurs lautet, Gebrauch machen. Bei börslichen Aktienoptionen wird in der Regel der Optionsgewinn sofort gutgeschrieben, ohne daß der Inhaber tatsächlich die Aktien kaufen muß und somit Gebühren spart! Der Verkäufer der Verkaufsoption (Short Put) erwartet unveränderte oder steigende Kurse. Für den Fall, daß die Kurse des Basiswertßes sinken, ist er verpflichtet, den entsprechenden Gegenwert bereitzuhalten, um den Basiswert bei Ausübung durch den Käufer kaufen zu können. Bei Börsengeschäften muß ein Teil dieses Geldes als Sicherheit ("Margin") hinterlegt werden.

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Optionskontrakt

Siehe: Option

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Optionsprämie

Als Optionsprämie bezeichnet man den Preis einer Option, den der Käufer an den Verkäufer für das Optionsrecht zahlen muß. Dieser Preis liegt aufgrund der durch das Recht verbrieften Chance üblicherweise oberhalb des inneren Wertes der Option.

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Optionspreis

Siehe: Optionsprämie

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Optionsrecht

Einseitiges Recht, das dem Käufer der Option (oder des Optionsscheins) gegen Zahlung der Optionsprämie vom Stillhalter zugesichert wird.

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Optionsschein

Derivatives Terminprodukt, das seinen Wert von einem zugrundeliegenden Basisprodukt ableitet. Es besitzt ähnlich wie die Option eine begrenzte Laufzeit und weist eine Hebelwirkung auf. Im Gegensatz zur Option sind Optionsscheine keine Terminkontrakte, sondern Wertpapiere. Siehe auch: Option.

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